Neuzugänge in der Ochs-Bibliothek

18.02.2020

Als historische Fechter*innen sind wir von Natur aus etwas buchverliebter als es in manch anderer Sportart der Fall ist. Als Ochs*innen könnt ihr diese Vorliebe in Form unserer Vereinsbibliothek frönen. In dieser haben wir von Faksimiles historischer Fechtbücher über moderne Lehrbücher zum historischen Fechten bis hin zu Sportdidaktik eine Menge unterschiedlichen Lesestoff zu bieten. Damit euch dieser nicht ausgeht, haben wir einige „Neu“zugänge zu verzeichnen.

Als Ochs-Mitglied ist die Ausleihe der Bücher kostenlos. Lediglich anfallendes Rückporto ist selbst zu zahlen. Die Bücher können auch in München vor Ort ausgeliehen und wieder abgegeben werden. Bei Interesse einfach eine Mail an unseren Bibliothekar Johannes Zenker senden:

bibliothek@schwertkampf-ochs.de

Talhoffers Fechtbuch

(Copyright: VS-Books, 2011)

Diese alte Reproduktion (Copyright 1998) des Talhoffer Fechtbuchs hat ein kurzes Vorwort von Gustav Hergsell und bildet danach schnörkellos die Tafeln des Fechtbuchs ab – in moderneres Schriftbild transkribiert, aber dennoch ausreichend kryptisch zu lesen.

Für experimentelle Rekonstruktion von Techniken mit verschiedensten Wehren durchaus unterhaltsam.

Highland Broadsword – Fechten mit schottischen Waffen (Heiko Große, 2014)

(Copyright: G&S Books, 2004)

Das Buch liefert einen Überblick über die Geschichte und Literatur schottischer Kampfweisen.

Zu finden sind Interpretationen historischer Quellen zwischen ca. 1600 und 1800 für prominente Waffen wie das Highland Broadsword (Korbschwert), Schwert und Targe (Schild), Highland Dirk (Dolch), Faustkampf/Ringen und weitere Wehren. Didaktisch aufbereitet als Lehrbuch.

Training mit dem Langen Schwert (Christian Tobler, 2007/2011)

Cover Tobler
(Copyright: G&S Verlag, 2004)

Hier wird es bald bereits für historische Fechter*innen historische: Das Buch bietet einen Überblick über die Liechtenauertradition, mit didaktischer Aufbereitung des Fechtsystems gemäß Christian Toblers (damaliger) Interpretation. Wer mal eine andere Perspektive auf Liechtenauer-Interpretationen von vor 16 Jahren haben will ist hier genau richtig!

The Martial Ethic in Early Modern Germany – Civic Duty and the Right of Arms ( B. Ann Tlusty, 2011)

(Copyright: Palgrave Macmillan, 2011)

Das Buch bietet einen Überblick über kulturelle und rechtliche Hintergründe des Tragens und Besitzens von Waffen im Deutschland des 16. und 17. Jahrhunderts und darüber hinaus.

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